Nachdem ich heute morgen schon per E-Mail vom Gablenberger Klaus gefragt wurde, wo eigentlich mein Bildbericht vom 33. Heusteigviertelfest bleibt, habe ich mich jetzt gesputet und schnell die Filme entwickelt, Abzüge erstellt und die gelungensten dann mal schnell in mein Online-Tagebuch eingeklebt. So! Hier sind sie:

Diese Menschenmenge fand sich bereits am Freitagabend ein, als das Heusteigviertelfest startete. Auf dem Mozartplatz und auf dem Mozartplätzle gab’s musikalische und kulinarische Angebote. Hier auf den Fotos gibt es ein paar Eindrücke vom Mozartplatz, also die Ecke, wo die Mozartstraße auf die Christophstraße trifft. Hier gab es kulinarische Angebote von „Da Livio“, Mozart3 und von der Bäckerei Hafendörfer – nur um mal so die Anbieter aufzuzählen, die ich mir merken konnte.

Gute Stimmung, weitgehend trockene Witterung und Besucher aus Nah und vor allen Dingen Fern lassen auch dieses Jahr das Stadtteilfest wieder zu einem vollen Erfolg werden. Mittlerweile sind die Lautstärken auch für die meisten Anwohner erträglich, nachdem man von der musikalischen Strategie „hauptsache laut“ inzwischen ein wenig abgekommen ist.

Samstagvormittag beginnt der Aufbau für die Hauptveranstaltung des Heusteigviertelfestes. Verschiedene gastronomische Anbieter und der Künstlermarkt gehören neben diverser Angebote für Kinder jedes Jahr zu den Hauptattraktionen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Vor dem Fest müssen erst einmal Bierbänke geschleppt und aufgestellt werden. Und nach dem Spaß um Mitternacht ging es in umgekehrter Reihenfolge weiter, da mussten dann die Bierbänke alle wieder weg geräumt werden.

Das Café „Zimt & Zucker“ aus der Weißenburgstraße war mit jede Menge leckeren hausgemachten Kuchen vertreten und bot gleichzeitig aber auch Wohnaccessoires zum Kauf an.

Die Deko war schön kitschig und bot auf jeden Fall etwas fürs Auge und die eine oder andere Sache für die eigene Wohnung.

Orientalisch anmutende Vasen und Dosen bei „Zimt & Zucker“ und ein paar Meter weiter dann der Stand vom Stadtteilhaus Mitte, wo tamilische Frauen ihre selbstgebackenen Köstlichkeiten anboten.

The English Tearoom, ein noch recht neuer Laden aus der Weißenburgstraße war auch mit einem Stand vertreten und bot außer Tee auch das entsprechende Gebäck dazu an.

Für alle, die Tee lieber als Zutat in einem Cocktail genießen wollten, gab es fantasievoll zusammen gemischte Drinks, die bestimmt genauso lecker schmeckten wie die Zutaten erahnen ließen.

Auf dem Künstlermarkt fand ich dann den Stand von „soyosoyo – contemporary japanese lifestyle“ besonders interessant. Hier konnte man schöne Kleinigkeiten kaufen, wie z. B. Porzellanschüsselchen und -löffelchen mit zeitgenössischem japanischem Dekor, aber auch Papeterie-Artikel wie kleine Grußkarten, Sticker oder eben diese schönen handgeschnitzten Stempel von reply, die der Künstler Minoru Takenaka im Stile traditioneller japanischer Druckkunst individuell herstellt.

Für Kinder war auch jede Menge Action auf dem Heusteigviertelfest geboten. Angefangen bei einer Kletterwand bis hin zu Bastelangeboten war für jede Altersgruppe etwas dabei.

Speziell für Kinder gab es diese kleinen Tischtennisplatten, wo sie sich heiße Ping-Pong-Matches lieferten. Gleich daneben ging es weiter mit dem Angebot von „Such & Find“, dem Laden für Sammler, Kinder und Männer, die hier bestimmt fündig werden können.

Bei dieser Auswahl von Autos fällt einem natürlich die Wahl schwer. Egal ob Nutzfahrzeug, Sportwagen oder Schienenfahrzeuge, es gibt einfach alles bei „Such & Find“.

Die Beute, das Fundstück war dann letztlich kein Auto, sondern ein grünes Echsentier. Auch hübsch!

Kinder hingegen freuten sich zwar auch über Grünes, aber dann doch bitte lieber in der Konsistenz von Gummibärchen und essbar. Am liebsten handtellergroße blaugrüne Gnome, die es in Tüten voller Süßigkeiten an dem Stand gab, wo man auch die schönen Kissen, Mäuse, Bilder und Lavendelsäckchen kaufen konnte.

Bei Sandra Andexer konnte man schöne Unikate ihres Labels „Mademäusele – Kunststücke für Kinder“ kaufen. Alle Kissen, Mäuse, Lampenschirme und was es sonst noch alles gibt sind handgefertigt, jedes Stück ein Unikat und bei Kindern der absolute Renner.

Aber nicht nur Kinder können sich für diese Kuschelkissen begeistern, sie sehen auch ganz toll aus auf Korbmöbeln oder auf ländlich angehauchten Esszimmerstühlen.

Beim Imker Peter Pfeifle aus dem Heusteigviertel gab es für Jung und Alt einen Schaukasten mit Bienenkönigin zu bewundern. Dazu gab es gleich Anschauungsunterricht wie er praxisnäher nicht sein könnte: direkt vom Imker und mit echten Bienen. Selbstverständlich konnte man auch direkt Honig einkaufen, der sonst freitags auf dem Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz angeboten wird.

Wer die gestrige Veranstaltung verpasst hat, kann heute noch den Flohmarkt in der Mozartstraße besuchen und vielleicht noch das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Und nächstes Jahr im Sommer gibt es dann wieder die Möglichkeit dabei zu sein!

2 KOMMENTARE

  1. Ja, Luna, die Kissen passen auch sehr gut zu Deinen Sachen! Ihr scheint ähnliche Stoffmuster zu bevorzugen! 😉

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