Gestern stieß ich nach Sichtung meiner E-Mails noch auf einen interessanten Artikel über das Thema EHEC. Mittlerweile sind ja Gurken, Tomaten und Salat als Verdächtige wieder entlassen, der Schaden der durch die Verzehrwarnungen angerichtet wurde, dürfte jedoch kein geringer sein.

Ich habe die vergangene Woche oft genug beobachtet, wie die Leute ratlos um die Gemüseregale schlichen und nicht wussten, was sie eigentlich noch kaufen bzw. essen sollten. Einzig auf dem hiesigen Gemüsemarkt stellte ich fest, dass ganz bestimmte Anbieter schon kurze Zeit nach Marktöffnung ausverkauft waren, da sich die Kunden hier wohl sicher waren, dass bei den jeweiligen Erzeugern keinerlei tierischen Düngemittel verwendet wurden.

Auch ich habe meine Ernährung von sommerlicher Rohkost auf totgekochte Gerichte umgestellt. Man möchte schließlich auf Nummer sicher gehen, auch wenn bei näherem Nachdenken die Fallzahlen der Erkrankten, Gestorbenen und Verdachtsfälle bezogen auf die Gesamtbevölkerung doch relativ klein ausfallen.

Dazu schreibt René Gräber, Heilpraktiker, auf seiner Seite NaturHeilt.com einen interessanten Artikel: Das Heckmeck um EHEC. Er setzt die Zahlen ins Verhältnis und kommt mit anderen Erkrankungen daher, die viel mehr Menschen das Leben kosten, aber nach denen kein Hahn kräht, während sich bei EHEC die gesamte Medienlandschaft aufs Thema stürzt und täglich mit neuen, beeindruckenden Meldungen kommt, die aber letztlich nicht viel mehr tun, als Angst zu verbreiten, Unsicherheit zu hinterlassen und Panik zu schüren. EHEC als Fortsetzung der medialen Schweine- oder Vogelgrippe?

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