Morgen ist es soweit, der Zensus 2011 soll durchgeführt werden. Ich dachte seither immer, durch die Erfassung bei verschiedenen Institutionen und Behörden seien sämtliche Daten von sämtlichen Einwohnern unseres Staates hinreichend erfasst, gespeichert, verarbeitet und durchgewurstet.

Aber scheint so, als müsse man das ganze nochmal verifizieren und mit aktuell und persönlich abgefragten Daten abgleichen – wenn auch nur stellvertretend ein Drittel der Bevölkerung ausgefragt werden soll. Ausgefragt über Familienstand, religiöse Vereinszugehörigkeit, Nebenjobs und andere Dinge, die nicht unbedingt etwas mit der Erhebung der BevölkerungsANZAHL etwas zu tun haben.

Übrigens muss man die ausgesandten Interviewer nicht in die Wohnung lassen! Noch mehr Infos gibt es hier:

http://zensus11.de – eine kritische Seite mit vielen Antworten auf viele Fragen

http://www.zensus2011.de – die Seite der Veranstalter

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/450/1/lang,de/ – eine kritische Betrachtung

Was ich so heraus gelesen habe, ist, dass man weder den Volkszähler in die Wohnung lassen noch den Fragebogen an Ort und Stelle ausfüllen muss. Diesen kann man sich auch aushändigen lassen und in aller Ruhe alleine nur die Fragen beantworten, die beantwortet werden müssen. Welche das sind, kann man unter den oben aufgeführten Links nachlesen.

Es ist merkwürdig, wie heimlich, still und leise dieses Ereignis jetzt herangeschlichen kam. Kein großes Medientrara, keine große Empörung beim Volk. Scheibchen um Scheibchen holt man sich mehr und mehr vom Volk und zieht die Schlinge kontinuierlich zentimeterweise enger…

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