Jahrelang passierte gar nichts. Und jetzt auf einmal wird an allen Ecken und Enden aufgerissen, abgerissen, platt gemacht und zu zementiert was das Zeug hält. Es ist ja zur Zeit hier nicht möglich, die Stadt zu durchqueren ohne nicht mindestens an 3-4 Baustellen vorbeizukommen und von einem Baulärm zum nächsten zu wandern.

Das schöne an der Sache ist ja, man hört Busse und andere Fahrzeuge oftmals fast nicht anrauschen, wenn man gerade mal wieder in der Nähe einer Baustelle ist und hat dann allen Grund zum staunen, wenn man sich mal kurz umdreht und dann dem Fahrer eines Busses oder eines Baufahrzeuges ins Gesicht sieht – und zwar so nah, dass man dessen Nasenhärchen zählen könnte. Wäre ich jetzt Verschwörungstheoretiker, dann würde ich sagen, dass das alles so geplant ist um für die kommenden Jahre die Rentenkassen zu entlasten.

Reisegruppen aus Hongkong, Texas, der Schweiz oder dem Erzgebirge bringen derzeit die schönsten Erinnerungsbilder von Stuttgart nachhause. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, sich direkt vor einer schweren Baumaschine ablichten zu lassen oder am Abgrund einer tiefen Baugrube stehend!? Nur Berlin hatte in den Jahren nach der Maueröffnung noch ungefähr zwei Baustellen mehr als Stuttgart.

Im Hintergrund der legendäre Wilhelmsbau

Und für all die Hobbyfotografen, die so in der Stadt rumschleichen, sind Steine fressende Dinosaurier und große Jungs, die mit Baggern spielen natürlich absolut gefundene Motive!

2 KOMMENTARE

  1. Momentan haben wir bei der Bahnhofsbaugrube einen "Baustopp light", d.h. bis der neue Ministerpräsident sattelfest ist – sozusagen bis 12. Mai 2011.

    Wie es danach weitergeht? Keine Ahnung… schaumermal!

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