Morgen, am 30. April 2011 startet mal wieder die legendäre Rallye Allgäu-Orient. Seit sechs Jahren findet nun diese Low-Budget-Rallye für Leute wie Du und ich statt, entstanden aus einer Schnapsidee von ein paar positiv verrückten Leuten, die ein kalkulierbares Abenteuer für den Otto-Normalverbraucher mit 0815-Budget ermöglichen wollten, demzufolge die Antwort auf die Rallye Paris-Dakar.

Zugelassen sind keine hochgetuneten Luxusschüsseln, sondern stinknormale Autos, die mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben sollten und falls jünger als 20 Jahre keinesfalls den Schwackelistenpreis von 1.111 Euro übersteigen sollten. Gültige TÜV-Plakette ist natürlich Voraussetzung – siehe „kalkulierbares Risiko“.

Es geht also vom Allgäu in den Orient, genauer von Sonthofen nach Amman in Jordanien. Sieger dieser Rallye wird das Team sein, das komplett am Zielort ankommt und diverse Sonderaufgaben erfolgreich meistert, zu gewinnen gibt es ein echtes Kamel. Da Kamele aus Jordanien meistens Einreiseprobleme bekommen und dann erstmal wochenlang in Quarantäne vor sich hinschmoren müssen, hat es sich für das Siegerteam mittlerweile so bewährt, dass das gewonnene Kamel direkt vor Ort bleibt und dort in gewohnter Umgebung sein Leben genießen darf. Was will das Kamel auch einsam und verlassen auf einer Allgäuer Alm nahe Sonthofen…

Achja, bevor ich vergesse zu erwähnen: Das ganze nennt sich Dora-Asemwald-Racing, aber die Dora Asemwald fährt nicht mit, sondern lässt fahren. Typisch Frau eben… Die Dora Asemwald kenne ich zwar, aber warum das Dora-Asemwald-Racing heißt, ist mir noch nicht so richtig klar. Vielleicht kann ich das ja in den nächsten paar Wochen rausfinden.

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