… dachte ich mir heute und machte mich ans Werk. Ein Osterhäschen sollte es werden, nachhaltig zusammengenagelt aus recycleten Kinderklamotten. Also jeder Stoff schon 100 mal getragen und 200 mal gewaschen und damit relativ schadstoffarm, da sich die Schadstoffe vermutlich bereits im Kind befinden.

Das kleine Osterhäschen sollte ruhig auch ein bißchen wild aussehen dürfen, also vielleicht eher so wie ein Monsterosterhasi oder ein Woodoohasi oder so ähnlich. Stecknadeln waren auch drin, als ich dieses Teil gebastelt habe, insofern passt vielleicht der Ausdruck Woodoohasi noch am besten.

Eigentlich hätte ich ihn ja gerne meiner Tochter zu Ostern geschenkt. Aber leider überwog meine Neugier und ich wollte heute schon wissen, wie sie ihn findet. Also ließ ich diesen einäugigen Banditenhasen mal vorsichtig hinter der Schranktür zwischen seinen Löffeln hervorlugen. Nachdem sich Töchterlein erst ein wenig wunderte, stieß sie schließlich ein Freudengeschrei aus und juchzte ganze 10 Minuten am Stück über diesen Ugly Rabbit. So lange hat sie noch nie rumgejuchzt, wenn sie ein normales Spielzeug geschenkt bekommen hat. Naja, dieser monströse Bunny riecht auch noch ganz besonders. In seinem Inneren haben sich nämlich außer der Füllwatte auch noch getrocknete Lavendelblüten versteckt und somit ist dieses Bunny-Häschen der ideale Bettgenosse. Und vertreibt garantiert auch sämtliche Nachtmonster!

Ach und eine Freundin hat Osterhasi auch gleich gefunden: Krake Esmeralda hat das Häschen gleich in 2 ihrer Tentakeln geschlungen und geherzt.

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