Normalerweise bin ich ja nicht so nachtragend, aber in diesem Fall kann ich es mir einfach nicht nehmen lassen. Im Kommentar vom inspirationsgebenden Artikel bedauerte der Autor desselben, dass es keine Fotos geben täte.

Nichts leichter als das! Ich kann zwar keine Fotos mehr von damals reinstellen, als ich dort war, was man ja hier nachlesen kann. Aber ich bin dann einfach mal auf den Spuren gewandelt und hab mal bißchen fotografiert und die Bilder jetzt nachträglich reingestellt.

Als ich dann gerade vor besagtem Hause stand, wo sich besagtes Büro befindet, kam doch glatt Herr E. raus, zur besten Early-Lunch-Time und kurz nachdem ich den Hauseingang und die Firmenschilder abgeschossen hatte. Da ich weiß, dass man seinem zu observierenden Opfer nie in die Augen schauen darf, schielte ich geflissentlich wo anders hin, ging schnell nochmal ums Eck, um dort besagtes Auto zu entdecken – ist doch eher bräunlich als grünlich – und machte daraufhin eine schnelle Kehrtwende, um ggf. Herrn E. bei der Ausübung der Observation zu erwischen.

Aber nein, er stiefelte in ordentlichem Tempo Richtung Baustellenareal, ich hinterher, dachte ich könnte noch ein schönes, unscharfes Papparazzi-Foto seitlich von hinten schießen, aber nix war’s! Der Herr Tedegdief war so schnell und unauffällig um die Ecken verschwunden, dass ich mich gar sehr wunderte, ob er sich in Luft aufgelöst hatte.

Auf meinem weiteren Weg drehte ich mich dann alle 10 m unauffällig um, ob vielleicht jemand hinter mir lief und blieb irgendwann mal völlig daneben vor einem Schaufenster stehen, um durch die Spiegelung die Leute zu beobachten, die hinter mir vorbeiliefen. Das Schaufenster war dann übrigens die Glaswand eines gut besuchten türkischen Herrenfrisörs…

Eigentlich wollte ich ja noch das Treppenhaus knipsen, aber das hab‘ ich mich jetzt irgendwie nicht mehr getraut. Also nicht das vom Frisör, sondern das vom Oberservatorium.

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