Diese Woche ist jemand verstorben, der einer Person nahe stand, die wiederum mir nahe steht. Da manchmal Situationen komplizierter sind als sie sein sollten, war es in diesem Fall bis jetzt noch nicht möglich herauszufinden, wo und wann die Trauerfeier stattfinden soll.

Also kam ich auf die Idee, beim örtlichen Friedhofsamt anzurufen, in dem Glauben, da könne man schon etwas erfahren. Auf einem Notizzettel schrieb ich alle relevanten Informationen auf, die man möglicherweise von mir wissen wollte um bestätigt zu haben, dass ich ein berechtigtes Interesse habe, den Termin zu erfahren.

Ich rief bei besagtem Amt an und sagte um was und um wen es ging. Die Dame am Telefon – wie sollte es anders sein – konnte mir keine Antwort darauf geben. Sie leitete mich weiter an die Mitarbeiterin, die für den örtlich zugeordneten Friedhof zuständig war. Diese konnte mir auch keine Auskunft erteilen. Bei der dritten Mitarbeiterin, die für den Friedhof zuständig ist, wo Einäscherungen durchgeführt werden, erhielt ich dann folgende Antwort auf meine Frage:

„Bei ons isch no koi Leich‘ … äh… no koi Leichnam ogliefert worda.“

Zünftig und bodenständig scheint es da zuzugehen. Wohl dem, der emotional nicht ganz so zart besaitet ist.

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