Leider bin ich ja ein wenig hinterher mit meiner Berichterstattung über die Ereignisse am Stuttgarter Hauptbahnhof, aber um ein paar wichtige Eckdaten einfach noch einmal festzuhalten, werde ich jetzt in Kurzform die jüngste Vergangenheit revue passieren lassen.

Am frühen Abend des 25. August 2010 erfuhr ich in dem Laden, wo wir immer unser garantiert hefefreies Natursauerteigbrot aus dem Holzofen kaufen (möchte damit einfach auch mal dem Klischee des „Baumumarmers“ gerecht werden, wie man heutzutage als S21-Gegner gerne von Befürwortern genannt wird), dass mittags schon der erste Baggerbiss stattfand und die S21-Gegner fast schon unter Schock standen.

Am Bahnhof selbst konnte ich natürlich aufgrund der Menschenmassen so gut wie gar nichts sehen, aber ich bemerkte sehr wohl, dass die Leute reihum ganz schön entsetzt, schockiert, sauer, traurig oder wütend waren. Verständlicherweise, vor allem auch hinsichtlich des Versprechens seitens der S21-Mafia, die Steine abzutragen und nicht einfach zu zertrümmern.

Zur besseren Veranschaulichung ein paar Fotos von diesem Tag:

Oben auf dem Dach des Nordflügels sitzen 7 Aktivisten, die mit ihrer Dachbesetzung den weiteren Abriss des Nordflügels verhindern möchten. Leider wurden sie am nächsten Tag schon durch die Polizei vom Dach entfernt.
Vom angrenzenden LBBW-Gebäude haben 2 Logengäste den perfekten Überblick über die Situation am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes und scheinen sich zudem auch noch köstlich zu amüsieren.
Kreisender Rettungshubschrauber, der mehrmals während der Veranstaltung den Luftraum über dem Hauptbahnhof umkreist hat – speziell über dem Parkplatz vor dem Nordflügel – während die Demonstranten skandierten „Oben bleiben!“…

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