Eltern, die ihren Sprösslingen einen anspruchsvollen Musikgeschmack näher bringen möchten, sollten sich diese Matinée am Sonntagmorgen nicht entgehen lassen.

Am Sonntag, 25. Juli 2010, spielen Ruth Sabadino & Martin Johnson mit Band „Jazz für Kinder“ im Rahmen der Veranstaltung „jazzopen Stuttgart“ auf der Open Air Bühne am Mercedes-Benz Museum, Beginn 11:00 Uhr, Eintritt frei.

Wir waren letzten Sonntag dort und haben mal wieder richtig mitgegroovt (gibt’s das Wort schon?). Wer hat, der darf Rasseln, Zimbeln und sonstige Rhythmusinstrumente mitbringen, wer nicht hat, der bekommt vor Ort welche ausgeliehen – zumindest war es letzte Woche so. 

Es spielten

  • Peter Schindler am Klavier
  • Peter Lehel am Saxophon
  • Mini Schulz am Kontrabass und
  • Meinhard Jenne am Schlagzeug.

Volkstümliches Liedgut wie „Hänschen klein“, „Trarira, der Sommer der ist da!“ oder „Bienchen, summ“ wurden völlig neu interpretiert und auf einmal swingt die ganze Gemeinde im Rhythmus und schnippt passend zur 2 und zur 4 im Takt. Keine Angst, das wird alles vorher einstudiert und geübt unter der fachkundigen Anleitung der vier Musiker (Hörbeispiele und Kaufmöglichkeiten gibt es hier.)

Die Veranstaltung begann wie immer unter dieser Besetzung mit einem Warm-up zu „Auf der schwäb’scher Eisebahne“, wo dann alle aufstehen dürfen und passend zur Musik die schwere Eisenbahn den Albtrauf hinaufschieben dürfen.

Auch bei den anderen Stücken wurden die Kids immer zum Mitmachen animiert, besonders gut kamen diese Mitmachaktionen aber bei manchen Eltern an, die sich dann mal wieder richtig austoben konnten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht vielleicht die Eltern und Großeltern der Zielgruppe (Kinder ab 3 Jahren) den größeren Spaß an der ganzen Geschichte haben und ihren Nachwuchs nur als Alibi mitnehmen…

Noch ein Tipp aus der Praxis: wir waren ca. 10:30 Uhr im Open Air Theater und bekamen zwar noch für die Kinder einen Platz in der ersten Reihe, aber nur noch seitlich. Es empfiehlt sich also, das Sonntagsfrühstück kürzer zu halten und dafür eher am Veranstaltungsort zu sein. Die Sonne kam zu unseren Sitzplätzen erst gegen Veranstaltungsende (ca. 12:00 Uhr), so dass wir weitgehend im Schatten sitzen konnten und ohne größere Hitzeschäden blieben.

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