Das muss ich doch eben noch mal schnell aufschreiben, bevor ich es wieder vergesse. Gerade eben wollte ich mal schnell mit dem Staubsauger durch die Wohnung sprinten. Und wie das eben so ist, nach den ersten 2 Minuten bleiben die Kekskrümel da liegen, wo sie waren und der Staubsauger macht nicht die geringsten Anstalten, die Dinger einzusaugen. Aber: ein Staubsauger, der nicht saugt, taugt nichts (alte europäische Weisheit).

Die Anzeige für volle Staubsaugerwindeln leuchtete noch nicht rot, aber trotzdem kam nur ein minimaler entgegengesetzter Lufthauch aus der Düse. Erst dachte ich an Verstopfung. Ich kontrollierte erst den Staubsaugerbodensaugkopf (heißen die Teile so?), dann das daran befestigte Metallrohr… alles frei. Beim eigentlichen Staubsaugerschlauch wurde es schon etwas schwieriger, man kann nicht einfach durchgucken und sieht dann das Licht am anderen Ende des Schlauches. Die sollten vielleicht die Plastikadapter nicht immer ergonomisch gebogen gestalten, sondern lieber gerade, damit man sieht, ob Dreck drin steckt. Ich stocherte also ein paarmal mit einem Bleistift drin rum, aber offensichtlich war alles frei.

Also doch den Staubsauger öffnen. Tatsächlich: die Windel war voll! Ok, Staubsaugerbeutel vorsichtig rausnehmen und zum Müll balancieren, er war voll bis zur Unterkante. Dann anschließend einen neuen Beutel einlegen, zumachen, zwar mit ein bißchen Druck, aber es geht. Staubsaugerteile wieder zusammengesteckt und weitergesaugt. Die Krümel blieben immer noch liegen. Test. Keine Saugleistung. Nochmal alles auf Verstopfung untersucht. Gibt es eigentlich keine Haushaltsendoskope zur Fachmännischen Untersuchung von Staubsaugerrohren und -schläuchen??? Die ganze Kiste wieder auseinandergenommen, Beutel wieder raus, nochmal ein bißchen aufgeplustert, damit der Staub besser reinfliegen kann… wieder alles zusammen montiert.

Nächster Versuch. Wieder nix. Also die gleiche Prozedur noch mal von vorne. Als der Staubsaugerbeutelbehälter im Staubsaugerkorpus leer war, fiel mir auf, dass der Hausstaubmilbenfilter schon etwas sehr verbraucht aussah. Also diesen auch ausgewechselt, nicht ohne vorher diverse Falttechniken auszuprobieren, wie man diesen übergroßen Filter in diese Vorrichtung am besten reinzwängt. Irgendwie habe ich es geschafft – allerdings mit einem hübschen kleinen überstehenden Rüschenrand. Beutel wieder rein, Rohre und Schläuche zusammengeklemmt und dann erstmal Pause gemacht und diesen Beitrag geschrieben – aber nicht ohne vorher die Saugleistung getestet zu haben. Jetzt geht es.

Übrigens, das geht mir fast jedesmal so beim Staubsaugerbeutelwindeln wechseln. Und: das geht mir bei fast jedem Staubsaugermodell so. Offensichtlich sind Staubsauger und ich völlig imkompatibel. Oder gibt es noch mehr Menschen, die damit Probleme haben, speziell mit dem Austausch der Staubfänger??? Deswegen ist der Staubsauger auch mein erklärter Feind im Haushalt. Punkt.

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